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14.05.2018

3D Zebrastreifen in Thüringen

Leverkusen. 14. Mai 2018. Aktuell sorgt ein 3-D Zebrastreifen in der Stadt Schmalkalden bei Thüringen für eine kontroverse Diskussion in puncto Verkehrssicherheit. Gegner dieser Art von Fußgängerüberweg wollen ihn so schnell wie möglich wieder entfernen lassen. via traffic controlling ist davon überzeugt, dass es elektronische Alternativen zu 3D Zebrastreifen gibt.

Derartige Zebrastreifen gibt es schon oder werden aktuell getestet:

  • Zebrastreifen, die entlang der Fahrbahn verlaufen
  • Zebrastreifen, die quer zur Fahrbahn verlaufen (Österreich)
  • Fußgängerüberwege in 3D-Optik (Island, Österreich)

Fußgängerüberweg mit Hindernis

In Island und Österreich gibt es sie bereits. Fußgängerüberwege in 3D. Jetzt löst die aus Island stammende Idee eine bundesweite Debatte aus.

Aber wie sieht eigentlich ein dreidimensionaler Zebrastreifen aus? Die weißen Streifen auf der Fahrbahn sind so angelegt, dass der Betrachter Erhebungen auf der Straße erkennt und den Eindruck gewinnt es handele sich um ein Hindernis s. Video. des MDR unten:

https://www.youtube.com/watch?v=4rtyvabspmE

Bei diesem Zebrastreifen handelt sich um eine optische Täuschung, die abhängig von der Anordnung der Streifen und dem Abstand zum Überweg erzielt wird.

Aufgrund des Einwands und der aktuellen gesetzlichen Lage laut Straßenverkehrsordnung (StVO) stieß der Bürgermeister von Schmalkalden, Thomas Kaminski (SPD) auf Widerstand des Thüringer Landesverwaltungsamtes. Gemäß dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wird das Auffahrrisiko durch solch eine Projektion erhöht. Aus diesem Grund sollen die weißen Streifen wieder entfernt werden, weil sie ein Hindernis vortäuschen.

Daraufhin wurde der Überweg mit 3-D Streifen vom Bürgermeister Thomas Kaminski als Kunstobjekt deklariert.

Frühzeitiger Warnhinweis durch Geschwindigkeitsanzeigetafeln

Wir meinen, dass fahrende Verkehrsteilnehmer im ersten Moment von dem 3D-Effekt überrascht werden könnten und versuchen könnten mit einer Vollbremsung zu reagieren. Dies könnte vermehrten Auffahrunfällen führen.

Aktuell weisen konventionelle Verkehrszeichen links, rechts und über der Fahrbahn auf einen Zebrastreifen hin.

Unserer Meinung nach muss der Fahrer viel früher auf diesen Überweg aufmerksam gemacht werden. Ein frühzeitiger Hinweis in Form einer radarbasierten LED-Geschwindigkeitsmessanlage vermindert das Auffahrrisiko und die unerwartete Vollbremsung vor dem Zebrastreifen. Zudem stellt sich der Fahrer darauf ein, dass er sich bereits in einer 30er-Zone befindet und seine Geschwindigkeit anpassen muss.

Die Geschwindigkeitsmessanlage am Straßenrand gibt dem Fahrer ein Feedback über die aktuell gefahrene Geschwindigkeit. Der Warnhinweis erfolgt durch LEDs (Leuchtmittel) und der Fahrer kann sich auf den zu erwartenden Überweg einstellen und das an hellen sowie dunklen Tagen.

Erfahrungsgemäß bietet das Prinzip der Radar-Frühwarnung und die Visualisierung durch das LED-Display für Fußgänger wie Autofahrer eine optimale Lösung, um die Verkehrssicherheit vor allem in 30er Zonen (Schulen, Kindertagesstätten, Kliniken) zu erhöhen.

via traffic controlling informiert Sie gerne über die vielseitigen Anzeigemöglichkeiten des viasis VARIO, dass nicht nur als Geschwindigkeitsdisplay sondern als Informationstafel in vielen Verkehrssituationen eingesetzt werden kann.

Quellen und weiterführende Informationen:

Empfehlungen zum Einsatz und zur Gestaltung von Fußgängerüberwegen, Erfahrungen aus dem Modellversuch in Nordrhein-Westfalen:

 

 


Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

+49 (0)21 71-50 49-30

Mehr Sicherheit für Kinder

Präventive Straßen­verkehrs­sicherheit bei öffentlichen Einrichtungen mit den via traffic controlling Geschwindigkeitsdisplays.

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